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Führungskräfte taugen nichts!
So übertitelte n-tv in seiner Online-Ausgabe vom 09.03. 2009 einen Artikel, der sich mit den Qualitäten der Führungsriegen Deutscher Unternehmen auseinander setzt.
Hintergrund: Die Bertelsmann-Stiftung hatte unter dem Stichwort "Herausforderung Führung - zwischen Wahlen, Sachzwang und Visionen" eine Umfrage durchgeführt, die am 09.03. in Berlin im Rahmen eines Kommunalkongresses vorgestellt worden war. An der dazu durchgeführten Umfrage im November und Dezember 2008 nahmen nach Angaben der Stiftung 2000 Menschen teil.
Danach hegt eine beträchtliche Mehrheit der Deutschen Zweifel an den Fähigkeiten der Führungskräfte im Land. Auf die Frage, ob Führungskräfte in der Wirtschaft ihren Aufgaben gerecht werden, votieren 67 Prozent der Befragten mit nein. Auch Führungskräfte in der Politik (63 Prozent) und den Gewerkschaften (47 Prozent) schneiden nicht viel besser ab (näheres siehe unter www.bertelsmann.de).
Lange habe Fach- und Methodenwissen als wichtigste Eigenschaft von Führungskräften gegolten. "Unsere Umfrage", so die Bertelsmann-Stiftung "zeigt jedoch, dass zunehmend persönliche Charaktereigenschaften und menschliche Werte in den Blickpunkt rücken".
Soweit einige der aus den Studienergebnissen gezogenen Aussagen, denen wir bei Personality Ahead voll und ganz zustimmen können. Bei unserer Arbeit stoßen wir - wie es die Ergebnisse der Studie nahelegen - nach wie vor sehr häufig auf die Situation, dass Fach- und Spezialkenntnisse darüber entscheiden, ob ein Mitarbeiter den nächsten Karriereschritt geht und plötzlich Führungsverantwortung erhält, ohne entsprechend darauf vorbereitet worden zu sein. Ohne Qualifkation und ohne die Möglichkeit, Führungserfahrung im Vordeld der Verantwortungsübernahme sammeln zu können, liegt in einer solchen Entscheidung schon der Keim des Scheiterns inne.
Häufig finden wir diese Situationen in mittelständischen Unternehmen, die geprägt sind durch eine "das machen wir schon - Mentalität", die zugegebnermaßen in vielen Bereichen seine Berechtigung hat. Bezogen auf die Übernahme von Führungsverantwortung können sich daraus jedoch Auswirkungen entwickeln, die in der Regel ein ganzes Team oder eine gesamte Abteilung ins Strudeln bringen können, nämlich dann, wenn aufgrund fehlender Führungskompetenzen und aufgrund fehlendem Führungs - Know How die Produktivität oder die Qualität oder die Ideenvielfalt merklich nachlassen.
Wir würden an dieser Stelle gern wieder in die Diskussion mit Ihnen einsteigen. Kennen Sie das beschriebene Szenario? Waren Sie vielleicht schon einmal selbst Beteiligte/Beteiligter oder Leidtragende/Leidtragender darin? Welche Erfahrungen haben Sie in einen solchen Zusammenhang mit externen Beratern gemacht? Was lief gut, was weniger? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich alle rege an dieser Diskussion beteiligen würden.
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